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Anleitung um QT 4 Applikationen mit Visual Studio .NET 2003 /Visual C++ 2005 (auch Express)*
erstellen und kompilieren zu können
*Es
sind auch andere Visual Studio / Visual C++ Versionen möglich, dieses jedoch nicht
getestet
ACHTUNG: Aktualisiert am 22.06.2008
| 22.06.2008 Neues vorkompiliertes QT in Version 4.4.0 (OpenSource) zum Download verfügbar. Diesmal zusätzlich mit Debug Bibliotheken. |
| 02.05.2008 Laut einem Leser funktioniert mit QT 4.3.4 auch das Compilen mit Visual Studio Express 2005 mit SP1, daher Hinweis entfernt. |
| 05.04.2008 Für QT Versionen ab 4.3.3 hat Trolltech entschieden, den Benutzern von QT OpenSource für Windows das Erstellen von QT für die VisualC++/Visual Studio Reihe zu vereinfachen und den Konfigurationsprozess zu integrieren. Daher ist ab der Version 4.3.3 nicht mehr der Patch von QTWin nötig. Quelle |
| Inhaltsverzeichnis:
QT4 runterladen, konfigurieren,
kompilieren Entwickeln in Visual Studio .NET 2003 |
Während die kommerzielle Version von QT4 sich bereits selber komplett in Visual Studio integrieren kann, kann man mit der OpenSource, also der - für OpenSource und Lernprojekte kostenlosen - Version von QT höchstens den Editor von VS2003 nutzen. Diesem fehlen hier aber die nützlichsten Funktion wie z.B. die Codevervollständigung. Kompilieren lassen sich QT Projekte ausserdem standardmäßig nur mit dem MinGW Compiler, welcher sich ebenfalls nicht in Visual Studio integrieren lässt. Debuggen wird hier ebenfalls nahezu unmöglich.
Daher hier nun eine kurze Anleitung mit der sich Visual Studio .NET 2003 zum editieren (mit alle Extras) sowie zum kompilieren, linken und debuggen nutzen lässt, da dies garnicht so schwierig- und der Nutzen groß ist.
Meine ursprünglichen Informationen habe ich übrigens aus einem deutschsprachigen Tutorial von der UNI Augsburg. In diesem wird der Vorgang des Kompilierens und das Erstellen eines Projektes und Visual Studio noch genauer und mit einigen Beispielen beschrieben. [Link zum Tutorial]
1. entweder: Microsoft(R) Visual Studio / Visual C++ .NET 2003 (Visual C++
installiert) ;-)
oder: Microsoft(R) Visual Studio / Visual C++ 2005
oder: Microsoft(R) Visual C++ 2005 Express von microsoft.com [Link] (mindestens 60MB)*
2. QT 4.x OpenSource Version mit Sourcen von
trolltech.com (Nicht die
vorkompilierte mit Setup für MinGW!!!)
[Link] (Dateiname: qt-win-opensource-src-4.xxxx.zip ca. 34MB)
3. [Nur noch bei QT Versionen < 4.3.3 notwendig]
"Advanced Compiler Support" von der
QTWin
Projektseite (Darauf achten dass die Version zu eurer QT4
Version passt!!)
[Link] (Dateiname: acs4qt4xxp1.zip ca. 160kb)
* Für Visual C++ 2005 Express sollte auch noch das Microsoft(R) Windows Platform SDK von microsoft.com runtergeladen werden!! [Link] (ca. 100 - 400MB)
Statt 2. + 3. Für Visual Studio 2003.NET
vorkompiliertes QT von 321soft.de [Link]
(Dateiname: qt440.rar 160MB) Version: 4.4.0 für Visual Studio 2003.NET mit Debug-Librarys, Qmake und VCPROJ Dateien *
* Das vorkompilierte Archiv ist sinnvoll wenn ihr einen langsamen Rechner
habt oder euch das Kompilieren sparen wollt bzw. sofort anfangen wollt zu
entwickeln. Nachteil: Der Download ist um ein vielfaches größer
und die Version ist evtl. nicht die aktuellste von Trolltech.com.
Alles entpacken und Patch einspielen
(Wenn ihr euch das vorkompilierte QT (siehe
benötigte Software) von 321soft.de geladen habt, müsst
ihr die RAR Datei einfach nur in ein Verzeichnis (am besten C:\qt4) entpacken
und zum nächsten Schritt gehen)
Zunächst entpackt ihr das ZIP Archiv mit den QT4
Sourcen welches ihr eben geladen habt. Ideal wäre ein kurzer Pfad, da dies
Tippaufwand bei den nächsten Schritten spart. Ich nehme in diesem Tutorial mal
an, dass ihr das Archiv nach C:\qt4 entpackt habt. Achtet unbedingt
darauf, dass euer Entpacker keinen zusätzlichen Unterordner mit Namen des ZIP
Archives erstellt (z.B. C:\qt4\qt-win-opensource-src-4.1.4\).
[Der folgende Schritt ist nur noch für QT Versionen < 4.3.3 erforderlich]
Nun führt ihr die Datei installpatch4x.bat in eurem QT4 Ordner aus. Ist sie
nicht da hat euer Entpackprogramm die Dateien in den Unterordner acs4....\
entpackt. In diesem Fall die Dateien einen Ordner höher schieben. Der Patch (die
Batchdatei) schreibt nun ein wenig an den QT Projektdateien herum. Danach kanns auch fast(!) an's Compilen gehen
:-)
Drückt nun die Windows Taste + Pause (oder wenn ihr ein hoffnungsloser Windows-Tastaturen Endgegner seit, oder die Taste aus Wut beim zocken rausgebrochen habt, klickt mit rechts auf den Arbeitsplatz und dann auf Eigenschaften ;-) ). Wechselt auf den Tab "Erweitert" und klickt dort auf den Button "Umgebungsvariablen".
Unter Systemvariablen (nicht die Benutzervariablen -> Visual Studio verwendet u.a. einen extra Benutzer zum Debuggen) wird nun folgende Variablen angelegt (Klick auf "Neu"):
| Name | Wert | Neu/Ändern |
| QTDIR | C:\qt4 | neu anlegen |
| QMAKESPEC |
win32-msvc.net (Visual Studio 2003 .NET) win32-msvc2005 (Visual C++ 2005) (Weitere Möglichkeiten s. C:\qt4\mkspecs) |
neu anlegen |
| PATH | C:\qt4\bin | ergänzen |
| INCLUDE | C:\qt4\include | ergänzen |
| LIB | C:\qt4\lib | ergänzen |
QMAKESPEC: Hier schreibt ihr rein nach welchem Template qmake später die Projektdateien erstellen soll. In diesem Tutorial schreiben wir "win32-msvc.net" rein welches qmake dazu veranlasst eine Visual Studio 2003.net Projektdatei (.vcproj) zu erstellen. Um zu sehen welche Templates noch möglich sind (z.B. Visual Studio 2005, Borland, G++ usw.) müsst ihr nur mal in den Ordner C:\qt4\mkspecs schauen und z.B. msvc2005 für Visual C++ 2005 eintragen.
QT4 kompilieren
(Wenn ihr euch das vorkompilierte QT (siehe
benötigte Software) von 321soft.de geladen habt, könnt
ihr diesen Schritt überspringen)
Jetzt geht es daran, QT4 zu kompilieren damit ihr es hinterher benutzen
könnt. Als allererstes solltet ihr euch vergewissern, dass ihr an dem
schnellsten Rechner sitzt, den ihr im Haus habt. Der gesamte Vorgang
(Projektdateien erstellen, Kompilieren und Linken) hat auf meinem System
(Pentium 4 3,00Ghz, 1GB RAM und einem Raid0 Verbund) etwas
mehr als eine Stunde gebraucht. Ausserdem solltet ihr
mindestens noch 2GB auf der Festplatte unter der
ihr QT entpackt habt frei haben. Der meiste Platz geht für Temp-Dateien drauf,
welche beim kompilieren erstellt werden, danach aber wieder gelöscht werden
können.
Startet nun die Visual Studio .NET 2003 Eingabeaufforderung. Diese findet ihr im
Startmenü unter Microsoft Visual Studio .NET 2003 und dort unter Tools.
| [Schritt für QT Versionen >= 4.3.3]
Ruft im QT Verzeichnis die Datei configure.exe mit dem Parameter "-help" auf. Ihr erhaltet eine Liste mit allen
möglichen Optionen die QT beim compilen berücksichtigen soll. z.B. ob bestimmte Plugins mit eingelinkt werden sollen usw. |
| [Schritt für QT Versionen < 4.3.3]
Der Patch den ihr eben eingespielt habt, hat euch eine neue
Batch Datei erzeugt. Die qconfigure.bat. Diese übernimmt nun etwas
Vorarbeit (z.B. setzen von weiteren Systemvariabeln usw.) und startet
schliesslich die originale configure.exe mit den entsprechenden Parametern. |
Zu Anfang müsst ihr der GNU Lizenz mit "Y" zustimmen. Auch
werdet ihr je nach Patch Version vor bestimmten wichtigen Schritten nochmal um
eure Zustimmung mit "Y" gebeten. Dabei solltet ihr immer nach Fehlermeldungen in
der Batch ausgabe ausschau halten und diese beheben bevor ihr alles bestätigt.
Nachdem die Batch durchgelaufen ist und alle Make-Dateien erstellt hat, ruft ihr
als nächstes einfach nur noch "nmake" auf. Jetzt könnt ihr eigentlich
kaffetrinken oder etwas spazieren gehen, dieser Schritt dauert am längsten ;-)
Gäääääähn....
Stunden später... (Die Warning interessiert nicht weiter, wichtig ist, dass nicht mit einem Error abgebrochen wurde). Nun habt ihr die QT Bibliotheken und alle (bereits bekannten) Hilfsprogramme von QT selbst kompiliert (z.B. den Designer oder den Assistant). Die Verknüpfungen im Startmenü oder Desktop zum Designer etc. müsst ihr natürlich selbst anlegen (ich rufe jedoch immer "designer" oder "assistant" über Start->Ausführen auf, da der Qt4 Ordner sowieso in der PATH Variable steht).
Wie oben erwähnt werden beim compilieren ein paar GigaByte Temp Dateien
erstellt die man nun wieder löschen kann (oder wenn man faul ist und genug Platz
hat da lassen kann, in diesem Fall diesen Schritt überspringen).
Nmake kann seinen Müll mit dem Parameter "clean" selber löschen, leider werden
dabei auch noch benötigte LIB Dateien gelöscht.
Kopiert also das Verzeichnis C:\qt4\lib auf
euren Desktop. Führt dann im Command Promt C:\qt4>nmake clean aus.
Kopiert nun die Sicherung vom Ordner lib auf eurem Desktop wieder dahin wo ihr
sie her habt.
So das erstellen der QT4 Module wäre nun
abgeschlossen. Jetzt kann's an das Entwickeln im Visual Studio gehen.
Ihr solltet euch aber das fertig kompilierte QT4 Verzeichnis irgendwo
sichern, z.B. auf CD, da ihr es sonst
jedesmal neu kompilen müsst wenn ihr euer Windows neu aufsetzt oder an einem
anderen PC entwickeln wollt.
So könnt ihr an allen PCs an denen mit Visual Studio .NET 2003 entwickelt werden
soll den QT4 Ordner wieder einkopieren und müsst nur noch die Umgebungsvariabeln
neu setzen.
TIP: Der QT4 Ordner wird um vielfaches kleiner wenn ihr in ZIPt da er
sehr viele kleine Dateien enthält.
Entwicklung unter Visual Studio .NET 2003
Dieser Schritt ist mittlerweile denkbar einfach geworden. Wer
dieses Tutorial früher schonmal gelesen hat, oder das oben verlinkte Tutorial
von der Uni Augsburg liest, wird sich wundern dass das Tutorial wesentlich
weniger Text und Bilder umfasst wie vorher ;-)
1. Schritt - Konsole öffnen
Ihr öffnet wie zuvor beim kompilieren von QT (wer es selbst gemacht hat) die
Visual Studio 2003 .NET Eingabeaufforderung.
Hier wechselt ihr nun in das Verzeichnis in dem die Quellcodes eures QT Projektes liegen, welches ihr ab jetzt in Visual Studio weiterbearbeiten wollt.
2. Schritt -
Projektdatei erzeugen
Gebt hier nun die Zeile "qmake -project -t vcapp" ein. Wenn ihr statt einer
Anwendung (.exe) eine Library (dll) erstellen wollt gebt ihr statt vcapp
vclib
an. Qmake erstellt nun die altbekannte .pro Projektdatei jedoch mit dem Vermerk
"vcapp" bei TEMPLATES.
3. Schritt - Visual Studio Projektdatei erzeugen
Batch Datei erstellen zum einfachen Projekt erstellen
Für das erstellen der Projektdatei habe ich mir allerdings eine kleine BATCH Datei namens "vmake.bat" erstellt, welche das Erstellen des .pro Files mit QTNetwork Support, sowie das Erstellen des Visual Studio Projekt Files (.vcproj) übernimmt. Diese Batch Datei wird einfach im QT Bin-Verzeichnis (C:\qt4\bin) gespeichert. Jedesmal wenn neue Forms oder Ressourcen zum Projekt hinzukommen, oder ich ein neues Projekt anfange rufe ich aus der Visual Studio Eingabeaufforderung im Projektordner einfach nur "vmake app" oder "vmake lib" auf und lade das Projekt in Visual Studio neu (bzw. macht es das Studio selbst). So ist das Arbeiten mit QT meiner Meinung nach am komfortabelsten :-)
Die Batch Datei sieht folgendermaßen aus:
vmake.bat
| @echo off IF "%1" == "" GOTO err qmake -project -t vc%1 "QT+=network" qmake -tp vc GOTO end :err echo Bitte als Parameter "app" oder "lib" angeben !! :end |
Wenn nun alles richtig ist, können wir das gesamte Projekt neu erstellen (Rechtsklick auf Projekt im Projektmappen Explorer und auf "Neu erstellen"). Es sollte dann folgendes Ausgegeben werden :-) :
An Beispielen kann man meiner
Meinung nach am besten lernen und sich alles in Ruhe angucken. Daher hier mal
ein Visual Studio .NET 2003 Projekt indem eine einfache QT GUI angezeigt wird.
[DOWNLOAD]
- Trolltech Produkt-Webseite:
http://www.trolltech.com/products/qt
- QTWin Projektseite:
http://sourceforge.net/projects/qtwin
- Google: http://www.google.de/
(Das ist nicht wieder so ein blödgemeinter "RTFM" Hinweis, es finden sich sehr
sehr viele Artikel zu QT da es viele Entwickler gibt die QT benutzen)
- Tutorial der UNI Augsburg
http://mm-werkstatt.informatik.uni-augsburg.de/documents/tutorials/qt2003.pdf#search=%22QT%20unter%20Windows%20und%20Visual%20Studio%22
Fragen, Fehler, Anregungen
KONTAKT ?
In so einer Anleitung hat man schnell mal eine
Kleinigkeit vergessen oder einfach für so selbstverständlich gehalten dass man
diese garnicht reinschreibt.
Sollte irgendwas nicht klappen, euch irgendein Grober Fehler auffallen, oder
irgendetwas fehlen was ihr euch mühsam selbst ausarbeiten musstet. BITTE
SCHREIBT ES MIR !!!
Vieleicht wisst ihr für einige Schritte auch intelligentere Lösungen - Ich
will's wissen ;-)
Kontakt könnt ihr mit mir über das Kontaktformular auf http://www.321soft.de aufnehmen oder direkt eine Mail an info at 321soft dot de schreiben.
Copyright (C) 2006 Jan Stuhlmann (321soft.de)

Willkommen zu unserem kleinen Tutorial für Linux Einsteiger!
3. Linux vs. Windows / Wichtigste Unterschiede
8. Webserver + FTP Server: XAMPP (Lamp von apachefriends.org)
installieren
9. Internet: Bin ich schon drin oder was?
11. Remote Tools: VNC und Putty
Nach der erfolgreichen Installation und dem booten von Linux lächelt einem bei den neueren Linux Distributionen meist die Grafische Benutzeroberfläche KDE entgegen. Dort gibt man nun bei Benutzername "root" ein mit dem, bei der Installation gewählten, Root-Passwort.
Sollte man statt der KDE eine einfache DOS ähnliche Konsole auffinden gibt man dort auch als erstes mal "root" ein und bestätigt mit ENTER. Danach gibt man sein Root-Passwort ein (die Zeichen sind nicht wie bei Windows mit Sternchen verschlüsselt, sondern werden garnicht angezeigt). Danach bestätigt man wieder mit ENTER. Nun sollte nach kurzer Zeit wieder eine Eingabeaufforderung mit dem Root-Zeichen "#" erscheinen, dort geben wir nun "startx" ein. Ist die KDE erfolgreich installiert, erhalten wir nun eine Windows ähnliche Oberfläche. Ist die KDE nicht installiert beschwert sich unser Linux mit einem "Befehl nicht gefunden" o.ä. . Bei älteren Distributionen muss man die KDE vor dem ersten Start manuell konfigurieren. Dazu geben wir den Befehl "sax"* oder "xf86config" ein. Dort kann man nun mittels einer Grafischen Oberfläche Tastatur, Maus, Monitor, Grafikkarte einstellen.
Achtung beim Eingeben von Passwörtern: Linux ist "case-sensitive", das bedeutet dass es zwischen Gross und Kleinschreibung unterscheidet.
So, wir gehen nun davon aus, dass du die Grafische Oberfläche KDE vor dir hast. Sollte dies nicht der Fall sein, starte oder konfiguriere diese wie oben beschrieben. Sollte die KDE nicht installiert sein, kannst du dies bei einer SuSE Distribution mit yast nachholen (gebe in der Konsole "yast" ein). Dort gehst du auf die Paketauswahl und installieren das KDE Grundpaket. Hast du keine SuSE Distribution lade dir hier die neuste KDE herunter. Zum installieren siehe "Software installieren"

Ganz im Gegensatz zu unserem schönen, übersichtlichen Windows gibt es bei Linux ca. 150 verschiedene Distributionen.
Eine Distribution ist eine art Paket, welches den vorkonfigurierten Linux Kernel, einige Software Pakete (wie zB: KDE, Open Office etc.) und eine Installationsroutine enthält.
Natürlich gibt es da die "sogenannten Freaks" die meinen Distributionen und andere Vorgefertigte Pakete zu nutzen wäre nicht professionell. Ich dagegen verweise dort auf den sehr weisen Satz "Man muss das Wagenrad nicht neu erfinden". Dieser bedeutet soviel wie "Warum alles nochmal von Grund auf aufbauen wenn man die Zeit nutzen könnte das schon aufgebaute zu erweitern und verbessern?". Je einfacher, desto besser. Und umso schneller kann man arbeiten.
Einfache Distributionen zu nutzen ist nicht unprofessionell, ganz im Gegenteil. Wenn ich etwas Programmiere, erfinde ich doch auch nicht noch mein eigenes Betriebssystem, sondern baue mein Programm auf zB Linux auf.
Es gibt etliche Linux Distributionen, die bekanntesten sind wohl:
- SuSE
- Redhat
- Debian
- Knoppix
Die meisten Linux Distris sind kostenlos im Internet erhältlich. Dies gilt jedoch nicht für SuSE. Im Gegensatz zu Windows ist diese mit 50Euro (zB bei eBay) aber recht günstig.
Ich benutze am liebsten SuSE, denn nur diese Distribution hat den Installationsmanager "Yast", dieser erspart einem so manche Arbeit und Nerven.
Ausserdem gibt es ein Umfassenden Handbuch von SuSE und die meisten deutschen Tutorials beschäftigen sich mit SuSE Linux. SuSE Linux kann man, wenn man es erstmal gekauft hat, kostenlos im Internet auf dem neusten Stand halten. Software für Linux ist sowieso meist kostenlos.
Wer allerdings kein Geld für Linux ausgeben möchte, dem sei zu "Knoppix" geraten. Dieses kann man kostenlos herunterladen.
SuSE und Knoppix sind auf Deutsch und für Anfänger wärmstens empfohlen. SuSE sollte man ab Version 6 haben, mit älteren kann man meist nichts mehr anfangen.
3. Linux vs. Windows / Wichtigste Unterschiede
Tja... als ich das erste mal Linux installiert hatte musste ich mich am meisten an das Dateisystem gewöhnen, deswegen fange ich damit mal an.
Unter Windows werden alle Laufwerke mit schönen, übersichtlichen Buchstaben auseinander gehalten "A:\" für Diskette "C:\" für die Boot Platte usw.
Bei Linux ist das ganze leider etwas komplizierter. Wer sich schon etwas unter Linux umgesehen hat wird auf Bezeichnungen wie "hde1" und "fd0" gestossen sein. Diese Bezeichnungen ersetzen nun unsere Windows Laufwerksbuchstaben. Das System ist wie folgt.
"hd" steht für "HardDisk" also "Festplatte". Nach "hd" folgt die Nummer des IDE oder SCSI Controllers bei "a" beginnend. Der erste IDE Controller ist somit "a", der zweite "b" usw. Danach folgt eine Zahl welche für die Partition oder eine zweite, am gleichen IDE Controller angeschlossene, Festplatte steht, sie zählt wie immer bei Linux ab "0". Nunja ich finde mit Beispielen lernt man besser als mit der tollsten Erklärung also:
hda : erste IDE-Schnittstelle - Master (z.B: Festplatte)
hdb : erste IDE-Schnittstelle - Slave (z.B: 2te Festplatte)
hdc : zweite IDE-Schnittstelle - Master (z.B: CD-ROM-Lfw)
hda1 : 1. Partition auf meiner ersten Festplatte
hda2 : 2. Partition auf meiner ersten Festplatte
Wie einige schon beim dritten Beispiel festgestellt haben werden, fallen auch CD ROM Laufwerke, CD Brenner, DVD und alle anderen IDE Geräte unter Festplatten und werden somit mit "hd" bezeichnet.
Floppy Laufwerke findet man unter "fd0", "fd1", "fd2" usw. ist ja eigentlich nun ganz logisch.
Dann kommen wir direkt mal zu den übrigen angeschlossenen Geräten. Alle Schnittstellen werden im Computerdeutsch "Devices" genannt. In Linux finden sich also alle Schnittstellen mit Ihren Geräten im Verzeichnis "/dev".
/dev/hda1
/dev/fd0
/dev/scsi
/dev/lpt
/dev/usb
usw.
Überhaupt ist in Linux eigentlich alles mit Ordnern also Verzeichnissen geregelt. Der Ordner "/dev" ersetzt den Windows Gerätemanager, Laufwerke werden in diverse Ordner wie zB. "/cdrom" eingebunden (siehe Partitionen einbinden). Insgesamt eine sehr grosse Umstellung für den eingefleischten Windows Anwender.
Andere Grundlegende Unterschiede zu Windows:
- Software ist meist Kostenlos
- Software ist meist in Englisch
- Bei Problemen muss man sich Hilfe im Internet suchen (keine Hotline/Support ausser bei SuSE und RedHat)
- Häufige Updates und Änderungen (es ist von kaum einer Software eine "Final" version zu finden)
- Viele verschiedene Versionen
Dank KDE finden sich Windows Nutzer aber recht schnell mit Linux zurecht. Das solls auch erstmal gewesen sein von den Unterschieden.
Wir wollen unsere Linux Platte nicht mehr unter "/dev/hdxx" erreichen sondern unter "/festplatte1", wir wollen unsere Windows Partitionen unter Linux nutzen, und wir wollen dass diese Einstellungen bei jedem booten bestehen bleiben.
Wenn man sich in der KDE befindet, sucht man sich als erstes eine geeignete Konsole (zB "X-Term") oder beendet die KDE. Nun sind wir in der Konsole. Sind wir noch nicht als root eingeloggt (keine # vor der Eingabeaufforderung) werden wir root mit dem Befehl "su root" danach werden wir zur Eingabe des Root Passwortes aufgefordert. Dieses wird eingegeben und mit ENTER bestätigt.
Wir wollen nun zB. meine Erste Linux Partition unter dem Ordner "/LinuxPlatte" erreichen. Dazu müssen wir den Ordner erst erstellen. Dies tun wir mit dem Command "mkdir /LinuxPlatte". Übrigens der Slash steht dafür, dass man den Ordner in keinem anderen Ordner anlegt sondern in der untersten Ebene auf der Festplatte. Will man eine Operation in dem Ordner ausführen in dem man gerade ist macht man dies mit "./".
Nun geben wir in die Konsole ein: "mount /dev/hda1 /LinuxPlatte" und bestätigen dies mit ENTER. Wenn wir keine Meldung erhalten hats geklappt. Wenn nicht müssen wir uns wohl mit der Fehlermeldung an Google oder ein Linux Forum / ein Linux Chat wenden.
Linux Platten zu mounten (mounten= Einbinden) ist nicht sonderlich schwer, da Linux sein eigenes Dateisystem natürlich kennt.
Windows Partitionen einbinden kann bei älteren Linux Distributionen aber schonmal knifflig werden, da man Linux das Dateisystem mit angeben muss, und Linux das Dateisystem auch noch verwalten können muss.
Bei neueren Distributionen ist dies allerdings nicht der Fall. Wir binden nun meine Windows98 Partition mit FAT32 Dateisystem in den Ordner "/win98" ein.
"mkdir /win98"
"mount vfat /dev/hdb1 /win98"
Neuere Linux Distris können sogar schon NTFS Partitionen lesen, jedoch nicht schreiben.
"mkdir /win2000"
"mount ntfs /dev/hdc1 /win2000"
Wollen wir ein CDROM Laufwerk einbinden sieht das so aus:
"mkdir /cdrom"
"mount iso9660 /dev/hdd /cdrom"
bei DVD, CDR, CDRW usw. ist es das gleiche.
Man kann nun in die Verzeichnisse wechseln unter der Konsole mit "cd" also zB. "cd /win98" [ENTER] oder mit der KDE und dem Dateimanager.
Leider war die ganze Arbeit nach einem Neustart umsonst deswegen, werden wir diese Sachen so wie wir sie haben wollen in die Datei "fstab" schreiben. Ich bevorzuge den Editor "xedit" unter der KDE. Es funktioniert aber auch jeder x-beliebige andere Editor.
Mit dem Editor öffnen wir nun die Datei "/etc/fstab" (fstab="File System Table").
Dort stehen ja schon einige Dinge drin, wir schreiben unsere Sachen jetzt einfach dazu.
======================================
/dev/hdb1 /win98 vfat auto,user 0 0
/dev/hdc1 /win2000 ntfs auto,user 0 0
/dev/hdd /cdrom iso9660 noauto,user 0 0
=======================================
Der Zusatz "auto" bedeutet dass die Laufwerke direkt beim Booten von Linux eingebunden werden. Dies sollte man aber nicht bei Wechselmedien, also CDROM etc. machen da sich das CDROM Laufwerk in gemountetem Zustand nicht öffnen lässt.
Der Zusatz "user" erlaubt es jedem User (also nicht nur dem root) das Laufwerk einzubinden und zwar einfach mit dem Konsolenbefehl "mount /cdrom" zum Beispiel.
So, nun speichern wir die Datei ab und starten Linux neu (wenn wir wollen).
Software ist wie schon mehrfach erwähnt unter Linux meist kostenlos. Ausserdem findet man zu jedem wichtigen Windows Programm eine kostenlose Alternative für Linux. So gibt es zB. ICQ, RealVNC, einen Mediaplayer usw. für Linux. Diese Alternativen findet man meist durch eine einfache Suchanfrage bei Google welche so aussieht: "Linux Alternative, ICQ". Diese Programme läd man sich dann runter und installiert sie (siehe nächster Punkt).
Gibt es ein Windows Programm einmal nicht für Linux gibt es das nette Helferlein "wine". Dieses kann für einige Programme eine Windows 98 Installation simulieren und diese somit unter Linux Lauffähig machen. Leider befindet sich dieses Programm noch in der Entwicklung bei einigen Programmen klappt es jedoch schon tadellos. Wine gibt es hier.
Die Software unterliegt zum Grössten Teil der GPL. Dies ist eine Lizenz die es erlaubt die Software weiterzugeben, es jedoch verbietet die Software zu verändern ohne dem Autor diese Änderung bekanntzugeben oder ohne die Änderungen verfügbar zu machen. Die GPL kann man hier einsehen.
Linux Software wird in den meisten Fällen als sogenanntes "tarball" angeboten. Dies ist eine Art ZIP Archiv mit der Dateiendung "tar.gz".
SuSE und RedHat Anwender geniessen den Vorteil von sogenannten "RPM Packages". Dieses Package funktioniert wie eine einfache Installation unter Windows. Zu vielen Programmen gibt es auch ein RPM Package. Zum suchen dieser Packages verwendet man am besten http://www.rpmseek.com . Diese läd man sich dann einfach runter, und öffnet diese mit dem Redhat Packet Manager (kurz RPM).
Nun aber zu den tarballs.
Wir haben also das tarball "mozilla.tar.gz".
Wir legen dieses Tarball im ordner "/downloads" auf unserer Platte ab. Wir gehen in die Konsole und werden mit "su root" root.
Wir wechseln ins Verzeichnis /downloads ("cd /downloads").
Die Standardprozedur sieht nun so aus:
"tar -xfzv mozilla.tar.gz" <-- Packet wird entpackt und die Dateien im Verzeichnis "/downloads/mozilla" abgelegt.
"cd ./mozilla"
"./configure" <-- Eine Installationsroutine wird kompiliert
"./make" <-- Installation wird erstellt.
"./make install" <-- Installation wird durchgeführt.
Dies funktioniert jetzt leider nicht bei allen gleich, wie immer bei Linux gibts tausende von Unterschieden. Aber halb so schlimm: Bei nahezu jedem Package liegt eine readme Datei bei, welche nach dem Befehl "tar -xfzv" in das jeweilige Verzeichnis entpackt wird und von dort aus mit dem Editor geöffnet und ggf. ausgedruckt werden kann. Auch auf den Seiten der Hersteller ist oft eine Installationsanleitung zu finden. Ansonsten gilt "Goooooglen".
Tipp: tar.gz Packages lassen sich auch mit WinRAR öffnen und so unter Windows ausdrucken. Zum installieren dürfen tar.gz Packages aber nur mit dem "tar" befehl in der Linux Konsole entpackt werden.
Jaja... derjenige der die KDE erfunden hat, hat es den Windows Anwendern erst möglich gemacht überhaupt Linux länger als eine Stunde, ohne Wutausbruch, zu nutzen. DANKE!
Die KDE kann sich jeder Kostenlos unter http://www.kde.org herunterladen und installieren. Bei vielen Distributionen (SuSE, Redhat, Knoppix) ist sie Standardmäßig dabei.
Die KDE stellt einen Windows ähnlichen Desktop zur Verfügung, mit einer Taskleiste, schönen Icons, Hintergrundbild, Bildschirmschoner, Buttons, Scrollbars, verschiedene Auflösungen, mehreren Millionen von Farben, Eingabefeldern und und und... all die Dinge die Windows User kaum mehr zu schätzen Wissen.
Die KDE läuft sehr stabil und schnell. Man kann nahezu alles im sogenannten "Kontrollzentrum" anpassen. Es gibt eine art Startmenü wie bei Windows.
Zum anderen ist die KDE beim surfen mehr als Praktisch, wer einmal mit dem Textbrowser "lynx" unter der Konsole gesurft hat wird wissen was ich meine. (es gibt Freaks die nichts anderes als lynx kennen, diese haben aber sowieso noch nie die Farbige Natur gesehen).
Zur KDE muss man eigentlich nichts erklären. Sie erklärt sich von selbst. Konfiguriert wird die KDE vor dem ersten Start mit dem Konsolenbefehl "sax" oder bei SuSE auch in Yast2 (ab Version 7 glaub ich).
Das tollste ist: KDE mit Yast2. Es lebe das Windows Feeling!! Linux konfigurieren leicht gemacht. Funktioniert in etwa wie die Systemsteuerung bei Windows, nur besser.
Neben der KDE gibt es auch noch andere Alternativen zB. "Gnome", dieses habe ich aber selber noch nie benutzt, die KDE fesselt eben.

8. Webserver + FTP Server: XAMPP (Lamp von apachefriends.org)
installieren
Apache, PhP, und mySQL kommt erst unter Linux so richtig auf Trab:
Die beste Methode in 10 Minuten einen voll funktionstüchtigen LAMP (Linux Apache MySQL PhP) Server zu haben ist sich das Kostenlose "XAMPP" von http://www.apachefriends.org herunterzuladen. Ausserdem is das Ding auf Deutsch :-)
Download und Deutsche Installationsanleitung gibt es hier.
Zusätlich kann ich noch das Modul "Webmin" empfehlen, mit dem sich Linux und Xamm über einen einfachen Browser konfigurieren lassen. Dies funktioniert auch über den Windows Rechner wenn ein Netzwerk eingerichtet ist.
Download: http://prdownloads.sourceforge.net/xampp/lampp-addon-webmin-0.2.tar.gz?download
Anleitung: http://www.apachefriends.org/docs/Lampp-Addon-Webmin.pdf
9. Internet: Bin ich schon drin oder was?
Natürlich kann man mit Linux auch im Internetsurfen. Und das auch noch viel sicherer als unter Windows.
Unter SuSE lässt sich alles ganz einfach mit Yast2 Konfigurieren. Dazu geht man in Yast2 auf "Netwerk Basis". Dort kann man dann zwischen Modem, ISDN oder DSL konfigurieren wählen. Der Rest ist sehr einfach und bedarf keiner weiteren Erklärung.
Steuern tut man die Inet Verbindung dann mit dem Tool "KInternet" welches unter der KDE läuft und sich - sofern installiert - im Startmenü unter "Internet->Überwachung" finden lassen müsste. Wenn nicht einfach mit Yast nachinstallieren, sollte bei SuSE dabei sein.
Bei anderen Distributionen gibt es einen ganzen Haufen Tools um eine Internetverbindung herzustellen.
zB. für ISDN gibt es "isdn-config" von RedHat.
für Modem gibt es "wvdial"
für DSL gibt es "rp-ppoe"
bei diesen Programmen gilt wieder "goooglen" denn damit kenne ich mich nicht aus ;-) .
Wie schon erwähnt ist das surfen mit Linux sicherer als unter Windows. Grund genug für viele sich einen Linux Router einzurichten. Dieser ist mit dem Internet über DSL Modem verbunden und die anderen Windows Rechner sind über Netzwerk an den Linux Server verbunden und können über diese sichere Verbindung auf das Internet zugreifen.
*Bitte benutzt das Tut von Hubertus Sandmann, es ist besser wie meins. Ich habe selbst kein DSL und habe somit nicht die Möglichkeiten mich damit zu beschäftigen.
11. Remote Tools: VNC und Putty
Wenn man einen Linux Server aufsetzt will man sich dafür nicht Extra noch Tastatur, Maus und Monitor kaufen müssen. Ausserdem sollte der Rechner einfach nur in der Ecke stehen und nie wieder angepackt werden müssen. Verweinzelt steht die Kiste ja auch im Rechenzentrum wo man nicht immer so einfach hinbkommt.
Dafür gibt es die sogenannten "Remote Tools". Die bekanntesten sind wohl "RealVNC" und "Putty". Damit kann man Linux über Intranet oder Internet von einem Windows Rechner aus konfigurieren.
RealVNC:
RealVNC ist ein einfaches, kostenloses aber gleichzeitig mächtiges Tool. Es erlaubt die Fernsteuerung eines Windows Rechners unter Windows, eines Windows Rechners unter Linux, eines Linux Rechners unter Windows und eines Linux Rechners unter Linux. Also: Nichts ist unmöglich. Zu verdanken haben wir das der Programmiersprache Java welche Plattformunabhängig läuft.
RealVNC kann man hier herunterladen.
Für unsere Zwecke lädt man es sich sowohl für Windows als auch für Linux herunter - kostet ja nix ;-)
Bei SuSE ist VNC schon dabei (Paketserie "xap").
Die Installation unter Windows bedarf wohl keiner Erklärung.
Die Installation unter Linux steht in der Readme Datei beschrieben. Weitere Details unter Punkt 6. Software installieren.
Nach der Installation unter Linux kann man den VNC Server starten indem man in der Konsole "vncserver" eingibt. Beim ersten mal muss man dort ein Passwort eingeben. Dies sollte nicht zu kurz sein, denn wenn der Server im Internet ist, kann mit dem Passwort jeder auf unserem Server machen was er will...
Das Passwort lässt sich auch nachträglich mit "vncpasswd" ändern.
Unter Windows starten wir nun den VNCViewer, geben die IP Adresse des Linux Servers ein und klicken auf OK. Passworteingabe und OK.
Nun können wir schon von Windows aus die Konsole bedienen. Wir gehen aber noch einen Schritt weiter und wollen die KDE fernsteuern, denn die Konsole bedienen wir lieber mit dem noch schnelleren Programm "Putty".
Wir öffnen also mit einem Editor die Datei "~/.vnc/xstartup".
In der Datei finden wir als letztes "twm &".
Davor setzen wir eine Raute und schreiben darunter einfach "kde &".
Die Datei sollte nun in etwa so aussehen und gespeichert werden.
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#!/bin/sh
xrdb $HOME/.Xresources
xsetroot -solid grey
xterm -geometry 80x24+10+10 -ls -title "$VNCDESKTOP Desktop" &
#twm & #
kde &
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"vncserver stop"
"vncserver"
Und nun können wir unter Windows unsere Linux KDE steuern.
Das schöne ist: Wir könnten Theoretisch mit RealVNC sowie mit Putty 100000 und mehr Clients an einen Server hängen und jeder hätte einen mehr oder weniger unabhängigen Arbeitsplatz, da die User sich Gegenseitig nicht bemerken. Das wäre also eine Lösung für Firmen: Ein schneller Linux Rechner und mehrere alte Rechner die als Clients mit RealVNC an den Linuxserver angebunden sind.
Putty:
Mit Putty können wir unter Windows die Linuxkonsole fernsteuern. Das Programm arbeitet Wahlweise über Telnet (unsicher) oder SSH. Das Programm benötigt kaum Netwerktraffic und ist somit ideal für Linuxnutzer die mit der Konsole gut klarkommen.
Unter Linux müssen wir garnichts machen.
Unter Windows starten wir einfach die runtergeladene "putty.exe". Die Putty Konfiguration öffnet sich und wir wählen oben bei den Radiobuttons "SSH". Der Port in dem Textfeld über den Buttons springt auf "22" um. Im Textfeld "Hostname or IP Adress" geben wir - welch Überaschung - die IP Adresse oder den Hostnamen des Linux Rechners ein. Diese Konfiguration können wir nun über den "Save" Button sichern und müssen beim nächsten mal nicht wieder die IP Adresse eingeben. Wir klicken auf "Open" und warten einen Moment. Dann sollte im schwarzen Fenster die bekannte Aufforderung zur Eingabe des Loginnamen und des Passwortes zu sehen sein.
Das wars schon. Sollte was nicht klappen bitte sicherstellen, dass keine Firewall mehr aktiv ist.
Die Funktion des Netzwerkes kann man überprüfen, indem man in Windows in der DOS Eingabeaufforderung "ping" und dann die IP Adresse des Linux Rechners angibt und ausführt.
Hier verweise ich, zugegebenermaßen aus purer Faulheit, wieder auf das Tutorial von Hubertus Sandmann.
1. Wenn Sie mit Windows gut zurecht kommen, lohnt es sich für Sie nicht sich Linux anzuschaffen. Linux lohnt sich meiner Meinung nach nur wenn man professionelle Netwerke einrichten möchte oder mehrere Leute über einen Internetanschluss surfen lassen möchte.
2. Linux ist erfahrungsgemäß als Workstation nicht so gut geeignet wie Windows (komplizierter, Software nicht soweit verbreitet und daher wenig kompatibel).
3. Vorhandene Linux Kenntnisse machen sich gut bei der Jobsuche.
4. Als Anfänger sollten Sie unbedingt ein paar Euro investieren und sich eine SuSE Version anschaffen (Deutsche Sprache, erleichtert vieles, gutes Handbuch).
5. Vor dem Kauf von Linux sollten Sie sich über die Kompatiblität Ihrer Hardware informieren.
6. Wenn Sie nur einen Alten Rechner als Router nutzen Wollen sollten Sie sich "Fli4L" besorgen (google). Dafür braucht man nur einen PC mit LAN Karte und Floppy Laufwerk.
7. PhP entfaltet erst auf einem Linuxserver seine volle Geschwindigkeit und den vollen Funktionsumfang. Ausserdem laufen Linux Webserver viel stabiler und sind sicherer.
8. Linux kommt mit Geringerer Rechenleistung aus als Windows.
Auch ich bin nicht perfekt, und kann alle Probleme die Linux so mit sich bringt voraussehen und in meinem Tutorial lösen.
Erste Anlaufstelle bei Probleme mit Linux sollte immer Google sein. Nach gründlicher suche mit Google kann man sich an ein Linux Forum oder einen Linux Chat wenden.
Probieren Sie bei Google mehrere Kombinationen aus um Ihre Problemstellung zu beschreiben (zB. "Problem, AVM Karte, SuSE", "AVM Karte und SuSE", "SuSE 8.0, AVM Fritz Karte FAQ"..............).
Danach kann man in einen Chat oder ein Forum gehen. Als Chat empfehle ich den Channel #linux.de im IRC Quakenet.
Laden Sie sich dazu unter www.mirc.de die neuste Version von mIRC herunter (für Windows) (Linux hat xchat oder ein anderes Programm). Connecten Sie auf den Quakenetserver (Adresse: irc.quakenet.org). Gehen Sie danach mit "/join #linux.de" in den Linux Chat dort können Sie fragen. Beachten Sie aber: Die Leute sind sehr schnell "auf 180" wenn man merkt dass Sie sich nicht vorher mit Google oder Manuals befasst haben ;-). Man wird sehr schnell aus dem Channel verbannt und hört Schimpfwörter wie "rtfm" was heisst "Read the fucking manual". Dies ist auch Verständlich, man stelle sich vor, jeder Linux Anfänger fragt die simpelsten Dinge im Chat, und die Leute die daueranwesend sind müssten die gleiche Frage 10mal Pro Tag beantworten...
Anleitung zum Verbinden mit mIRC
Auch die Anmeldung in Linux Newsgroups empfiehlt sich, vorallem bei der Lösung von komplexeren Problemen.
http://www.google.de <-- Erste Anlaufstelle
http://www.google.de/linux <-- Google extra für Linux
http://home.t-online.de/home/hubertus.sandmann/ <-- Mit seinen Tuts habe ich Linux gelernt
http://www.apachefriends.org <-- Xampp
http://www.suse.de <-- SuSE + BulletinBoard
www.link4linux.de <-- Linux Links
Linux-Board.de <-- Linux Board
http://linuxboard.xv8.org/forum/index.php <-- Linux Board
Linux <-- Linux Threads des Programmierer Boards
www.kde.org <-- KDE Page
www.sourceforge.net <-- hm........
http://wwwstud.fh-zwickau.de/~linux/info/newsgroups.html <-- ein paar Linux Newsgroups (Deutsch und Englisch)
http://freshmeat.net <-- Software
http://www.tldp.org/ <-- Weitere Linux Tuts und HOWTO'S
ls /Verzeichnis <- gibt den Inhalt eines Verzeichnisses aus
cp /Verzeichnis/datei /neuesverzeichnis <- kopiert eine datei von einem Verzeichnis ins andere
cp -aR /Quellverzeichnis/* /Zielverzeichnis <- kopiert ein komplettes Verzeichnis mit allen Dateien und Unterverzeichnissen
mv /Verzeichnis/Datei /anderes_Verzeichnis <- verschiebt eine Datei
mkdir /Verzeichnis <- erstellt ein neues Verzeichnis
rmdir /Verzeichnis <- entfernt ein Verzeichnis
rm /Verzeichnis/Datei <- löscht eine Datei
locate datei <- sucht eine Datei und gibt Ihr Verzeichnis aus
tar xfzv datei.tar.gz <- entpackt eine tar.gz Datei
startx <- startet die graphische Oberfläche (meist KDE)
sax <- Startet die KDE Konfig
yast <- Startet Yast unter SuSE
cd /Verzeichnis <- Wechselt in ein Verzeichnis
ftp <- öffnet den Konsolen FTP Client
--help <- öffnet bei den meisten Programmen die Kurzhilfe (zB "/mozilla/mozilla --help")
"Nobody is perfect".
Verbesserungen, hab ich was vergessen?
Bitte mailt mir über das Kontaktformular
AUCH FEEDBACK IST WILLKOMMEN!
So, ich hoffe ihr kommt jetzt einigermaßen mit Linux zurecht :-))
* nur bei SuSE
